Seit Jahren zeigt das UBS-Sorgenbarometer ein ähnliches Bild: Krankenkassenprämien, Lebenshaltungskosten, Altersvorsorge, Migration, Klimawandel und das Verhältnis zur EU beschäftigen die Menschen am stärksten. Neu ist weniger, was Sorgen macht, sondern wie klar sich die Parteien dazu positionieren.
Beim Klimawandel wächst das Bedürfnis nach Lösungen, die Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit verbinden. Der Ausbau einheimischer Energie, schnellere Verfahren und sozialverträgliche Umsetzung bleiben entscheidend.
Und auch die Wohnungsfrage gewinnt an Gewicht: Steigende Mieten treffen längst den Mittelstand. Zwischen staatlicher Regulierung und freiem Markt braucht es Ansätze, die zusätzlichen Wohnraum schaffen und Haushalte vor Überforderung schützen.
Das Wahljahr 2026 wird zeigen, welche Parteien die Sorgen aus dem UBS-Sorgenbarometer nicht nur benennen, sondern glaubwürdig beantworten. In einer Zeit der Polarisierung zählt Politik, die vermittelt und umsetzbare Lösungen bietet.
Matthias Ebneter, Risch-Rotkreuz
